Aktuelles
Tutorials für die Waldarbeit
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Anstatt lange Anleitungen zu lesen, lieber ein Erklär-Video schauen - sogenannte Tutorials sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden.
Auch forstliche Themen, insbesondere zu verschiedenen Arbeitstechniken, kommen sehr gut an. Dies zeigt sich an der hohen Zahl der Aufrufe auf Youtube.
Wenn man dort nach Videos zur sicheren Waldarbeit sucht, sind gut 70 Videos zu dem Thema zu finden - wobei davon nur die Hälfte klassische Tutorials sind, bei denen der Arbeitsvorgang oder ein Verfahren erklärt wird. Beim Rest handelt es sich um Videos, die auf allgemeine Sicherheitsgrundlagen eingehen, Produkte vorstellen oder verschiedenen Arbeitsverfahren ohne Erklärung zeigen. Bis zu 280.000 Aufrufe pro Jahr und rund 1,4 Mio. Aufrufe insgesamt haben die meistgesehenen Videos zu den Themen "Grundlagen, wie man einen Baum richtig fällt" und zur "Sicherheitsfälltechnik" bereits erreicht.
Doch bringen diese Tutorials wirklich einen Vorteil für Waldbesitzende?
Die Antwort lautet: Ja - aber nur, wenn sie aus zuverlässigen Quellen kommen. Die LWF stellt daher eine Linkliste mit geprüften Tutorials bereit. In diesen Videos wird viel Wissen zu den Themen vermittelt und meistens auch sehr anschaulich dargestellt. Die Tutorials können jedoch nicht die eigene Übung bei der Waldarbeit und den praktischen Umgang mit der Motorsäge verbesseren. Hier muss jeder für sich entscheiden, ob er die Fähigkeiten besitzt, das in den Videos dargestellte Verfahren praktisch umzusetzen. Vor allem das Fällen und Aufarbeiten von Schadholz birgt sehr große Gefahren und sollte nicht von Ungeübten durchgeführt werden.
Link zu den Tutorials:
https://www.lwf.bayern.de/forsttechnik-holz/forsttechnik/339757/index.php#
Quelle: LWF aktuell 2/2024 Ausgabe 145;
Autor: Michael Bossenmaier, LWF
Petition gegen sinnlosen Bürokratismus und die Totalüberwachung unserer Wälder durch die EU!
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Die Europäische Union hat mit der Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten (EUDR) einen weiteren Schritt in die Totalüberwachung unserer Wälder gestartet und ein Bürokratiemonster in einem nie gekannten Ausmaß initiiert: Ab 2025 müssen Waldbesitzer jeden Stecken Holz – egal ob Brennholz, Abschnitt oder Stammholz, der verkauft wird, mit einer Geolokalisation nach Brüssel melden!
Eigentlich sollte die Waldzerstörung und willkürliche Rodung für die landwirtschaftliche Erzeugung in anderen Regionen bekämpft werden. Auch wir sind für den Erhalt der Wälder weltweit. Aber statt sich sinnvoll gegen die weltweite Waldzerstörung einzusetzen, wurde eine Verordnung verabschiedet, die eine reine Gängelung unserer nachhaltigen, multifunktionalen Forstwirtschaft ist. Sie ist ein weiterer Schritt gegen den notwendigen Waldumbau und den Aufbau und Erhalt klimastabiler Wälder hier bei uns! Sie ist ein weiterer Schritt gegen unseren nachwachsenden Rohstoff Holz!
Wir fordern eine europäische Politik, die Waldbesitzern bei der aktiven und nachhaltigen Bewirtschaftung und Pflege ihrer Wälder unter die Arme greift. Eine Politik, die an den Erfordernissen der Wälder und an den Nöten der Menschen, die sie pflegen, ausgerichtet ist. Anstatt sie durch immer neue überzogene Vorgaben zu gängeln und damit im Glauben an die europäische Idee zu erschüttern, muss Brüssel ihnen endlich Vertrauen entgegenbringen. Eine Politik, die sich am Grundsatz der Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit orientiert. Nur mit den Waldbesitzern und nicht gegen sie sichern wir klimastabile, zukunftsfähige Wälder im Interesse der gesamten Gesellschaft. Es ist Zeit für einen Kurswechsel!
Jetzt ist es notwendig, dass wir alle eine klare Botschaft nach Brüssel senden!
Unterstützen Sie die Petition für eine selbstbestimmte Waldbewirtschaftung in den Regionen:
https://www.openpetition.eu/
Schneebruch - was ist zu tun?
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Zuallererst gilt es jetzt, Ruhe zu bewahren.
Einen Überblick über das Ausmaß der Schäden im eigenen Wald kann man sich verschaffen, wenn der Großteil der Schneemassen von den Bäumen abgetaut ist. Vorher können jederzeit weitere Bäume brechen, diesem Risiko sollte sich niemand aussetzen.
Wenn Sie dann mal einen ersten Überblick über die Situation in Ihrem Wald haben, melden Sie sich bitte bei uns. So können wir Flächen bündeln, Unternehmer effektiv einsetzen und den Absatz des anfallenden Holzes gewährleisten. Die Bestände sollten vor der Aufarbeitung ausgezeichnet werden, damit möglichst viel Substanz erhalten werden kann und möglichst keine komplett aufgerissenen Flächen entstehen.
Wir haben jetzt 5 Monate Zeit, bevor die abgebrochenen Fichten-Gipfel eine Gefahr als Brutraum für Borkenkäfer darstellen. Diese Zeit gilt es zu nutzen, um großflächig alles fängische Material aufzuarbeiten.
Gründlichkeit ist hier wichtiger als kurzzeitige Panikmache!
Wichtig zu wissen ist auch, dass die durch Schneebruch entstandenen Mengen unter die Regelungen zur Kalamitsnutzung fallen und damit steuerlich zu begünstigten Sätzen angesetzt werden können.
Voraussetzung dafür ist, dass die angeschätzten Mengen vor der Aufarbeitung beim Landesamt für Steuern angemeldet werden. Für Sie zum Herunterladen:
- das notwendige Formular
- ein Merkblatt zur Vorgehensweise.
Kursprogramm 2024 der Waldbauernschule
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Die Waldbauernschule in Kelheim bietet umfassende Angebote an.
In den Waldfachkursen wird ein umfassendes Wissen zur
Waldbewirtschaftung vermittelt. Die Fortbildungen werden meist von 
Forstwirten und Forstmeistern abgehalten und die Praxis kann in dem
angrenzenden 600 ha großen Waldgebiet gleich umgesetzt werden.
Das umfassende Angebot finden Sie unter folgenden Link.
https://www.waldbauernschule.bayern.de/mam/cms02/waldbauernschule/dateien/kursprogramm_2024_-_barrierfrei_pdf.korrektur.pdf
Die Broschüren werden über die Beratungsförster ausgegeben.
