Aktuelles
neuer BIWA-Kurs 2025
- Details
BIWA-Kurs Landkreis Ebersberg/München/Stadt München
Inhalt
- Grundlagen: Wer macht was im Wald? - online -
- Gesetzliche Grundlagen - online -
- Waldschutz und „Anbaurisiko - online -
- Naturschutz - online -
- Waldbau und Waldpflege - online -
- Jagd (gesetzl. Grundlagen, Organisation - online -
- Entwicklungsphasen von Beständen
- Pflanzung und Pflege
- Auszeichnen und Hiebsmaßnahmen planen/ausführen
- Baumartenkenntnis Nadelholz/Laubholz
- Waldumbau mit klimatoleranten Baumarten/Musterbestände - freiwillig -
Beschreibung
Das Bildungsprogramm Wald (kurz: BiWa) ist eine Seminarreihe zum Themenbereich Wald und Forstwirtschaft, die aus verschiedenen Vorträgen und Exkursionen besteht. Dabei erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein fundiertes Grundlagenwissen rund um das Ökosystem Wald und seine Bewirtschaftung.
Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie erst kürzlich "neu" Waldbesitzerin oder Waldbesitzer geworden sind oder ob Sie sich bereits seit Längerem mit dem Themenbereich Wald befassen. Für die einen kann unser Angebot ein Einstieg in die vielfältigen Aspekte von Wald und Forstwirtschaft sein, für die anderen wird vielleicht bisher Angewandtes bestätigt oder auch um zusätzliche Aspekte bereichert.
Zusatzinformationen
- Die Teilnahme ist kostenfrei.
- Die ersten sechs Online-Module finden gemeinsam mit Kursteilnehmern aus dem nördlichen Amtsbereich (Lkr. Erding/Lkr. Freising) statt.
- Veranschaulicht werden die Themen in vier kurzweiligen Freitagexkursionen draußen im Wald. Es gibt nach der vierten Exkursion eine freiwillige fünfte Exkursion mit dem Thema: Waldumbau mit klimatoleranten Baumarten/Musterbestände.
- Der genaue Treffpunkt für die Exkursionen wird rechtzeitig im Vorfeld bekannt gegeben.
- Die Online-Zugangsdaten werden zeitnah per E-Mail bekannt gegeben nach verbindlicher Anmeldung.
Teilnehmerkreis
- Waldbesitzende
• Familienangehörige von Waldbesitzenden
• Mitglieder einer Waldkorporation/Waldgenossenschaft
• Forstlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Körperschaftswald
Kosten
0,00 EUR
Veranstalter
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding
Kontakt
Gerrith Hinner
Telefon: 08092 2699-3050
E-Mail:
Anmeldeschluss
27.01.2025
Termine
03.02.2025 18:30 - 21:00 Uhr
10.02.2025 19:00 - 21:00 Uhr
17.02.2025 19:00 - 21:00 Uhr
24.02.2025 19:00 - 21:00 Uhr
10.03.2025 19:00 - 21:00 Uhr
17.03.2025 19:00 - 21:00 Uhr
28.03.2025 15:00 - 17:00 Uhr
04.04.2025 15:00 - 17:00 Uhr
11.04.2025 15:00 - 17:00 Uhr
09.05.2025 15:00 - 17:00 Uhr
16.05.2025 15:00 - 17:00 Uhr
Anmeldung hier
(einfach nach Regierungsbezirk und Veranstalter filtern, dann werden Sie fündig)
Mäuse-Monitoring 2024 und rechtliche Hinweise - Blickpunkt Waldschutz Nr. 15/2024 LWF
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Achtung Rechtslage!
Vor der nun anstehenden Überwachungs- und Bekämpfungssaison der forstschädlichen Kurzschwanzmäuse in gefährdeten Kulturflächen möchten wir Sie über grundlegende Änderungen informieren, die das bisherige Prognoseverfahren und die Bekämpfung mit Schlagfallen betreffen.
Das Prognoseverfahren mit Schlagfallen entspricht nicht mehr den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes (§§ 1 und 4 TierSchG)! Bisher war dies ein Graubereich, der inzwischen anders interpretiert wird: Eine Prognose ist kein triftiger Grund, der die Tötung von Wirbeltieren rechtfertigt. Daher entfällt diese Methode zur Prognose. Wir empfehlen bis zur endgültigen Klärung des Sachverhaltes bei der Prognose ausschließlich die „Steckholzmethode“ bzw. die Prognose über die Aufnahme frischer Schäden in den Kulturen abzudecken (s.u.).
Auch die Bekämpfung mit Schlagfallen ist kritisch zu hinterfragen; zudem wäre eine weitere Sachkunde für deren Einsatz notwendig, die mit dem Sachkundenachweis zum Pflanzenschutz nicht abgedeckt ist. Auf den Einsatz von Schlagfallen sollte daher bei der Bekämpfung verzichtet werden! Das Aufstellen von Fallen im privaten Haus und Hofbereich ist hiervon nicht betroffen.
Hier gehts zum ganzen Artikel:
https://www.lwf.bayern.de/waldschutz/monitoring/365655/index.php
Wir haben Inventur gemacht!
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Jahreshauptversammlung
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Am 13. November 2024 versammelten sich zahlreiche Waldbesitzer und Gäste in der Ebersberger Alm zur Jahreshauptversammlung der Waldbesitzervereinigung Ebersberg/München-Ost e.V. (WBV
Der 1. Vorsitzende Werner Fauth der WBV begrüßte neben den zahlreichen Mitgliedern auch Vertreter des Forstamts Ebersberg-Erding sowie den Fachreferenten Simon Lesche vom Technologie- und Förderzentrum (TFZ) in Straubing, einem Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe. Lesche hob die Bedeutung von Holz als Schlüsselressource in der nachhaltigen Energieversorgung hervor und erläuterte in seinem Vortrag die Vorteile der Hackschnitzelheizung. „Durch die Stellschrauben Hackschnitzelqualität, Technik des Heizkessels und Partikelfilterung bieten Hackschnitzelheizungen eine ressourcenschonende Alternative zu Öl- und Gasheizungen“, erklärte Lesche. Diese Technologie wird vom Staat gefördert und bietet Waldbesitzern eine wirtschaftlich wie ökologisch interessante Option.
Wichtige Erkenntnisse brachte der Vortrag von Dr. Bachmann vom AELF Ebersberg-Erding zu den Ergebnissen der Bundeswaldinventur. Im Zuge dieser Großrauminventur werden in den Wäldern über 150 Merkmale erfasst und auf deren Basis der Zustand der Wälder bewertet. Für Bayern kann hier ein durchweg positives Resümee gezogen werden: Der Waldumbau schreitet voran, unsere Wälder werden älter, naturnaher, strukturreicher und vielfältiger. Es gilt das erhebliche Vorratspotenzial zu nutzen, denn die Waldpflege fördert den Waldumbau sowie die Stabilität und erhöht die Widerstandskraft gegenüber kommenden Risiken.
Denn nicht alles ist gut in Bayerns Wäldern, und die Waldbesitzer stehen weiterhin vor großen Herausforderungen. Die zunehmenden Wetterextreme setzen den Beständen zu, und vor allem die noch großflächig vorkommende Fichte ist durch Borkenkäferbefall zunehmend gefährdet. „Nach dem Borkenkäfer ist vor dem Borkenkäfer“, warnte deshalb Dr. Bachmann und appellierte an die Waldbesitzer, „die Überwinterungsbäume frühzeitig aufzusuchen und zu entnehmen, um einer weiteren Ausbreitung im kommenden Sommer entgegenzuwirken.“
Abschließend zeigte der WBV-Geschäftsführer Christoph Schwer auf, dass auch die Mitglieder der WBV im vergangenen Jahr einen starken Beitrag zu bunteren Wäldern leisteten. Bei der Pflanzung von jungen Bäumen griffen sie auf eine Palette von über 20 Baumarten zurück. An häufigsten gepflanzt wurden dabei Eiche, Buche und Tanne. Diese Auswahl unterstützt den Waldumbau hin zu stabileren, klimaresilienten Wäldern und unterstreicht die wichtige Rolle der Waldbesitzervereinigung in der Beratung und Vermittlung geeigneter Forstpflanzen.
Die Jahreshauptversammlung 2024 verdeutlichte die Erfolge, aber auch die zukünftigen Aufgaben der Waldbesitzervereinigung. Der gemeinsame Einsatz für eine nachhaltige Waldwirtschaft, die Wertschöpfung aus dem Rohstoff Holz sowie die Verantwortung für kommende Generationen standen dabei klar im Mittelpunkt.

